Straßen, Flaggen und Träger

In Expeditions II gibt es keinen Knopf, mit dem man eine Ware von A nach B schickt. Stattdessen entsteht die Wirtschaft aus drei einfachen Bausteinen: Flaggen, Straßen und Trägern. Wer sie versteht, versteht das ganze Spiel.

Flaggen sind die Knoten

Jedes Gebäude hat eine Flagge vor der Tür. Dort legt es seine fertigen Waren ab, und dort holt es sich, was es zum Arbeiten braucht. Zwischen zwei Flaggen verläuft eine Straße, und auf jedem Straßenabschnitt arbeitet genau ein Träger, der Waren von der einen Flagge zur nächsten trägt und dort übergibt.

Straßen bestimmen den Durchsatz

Ein langer Abschnitt ohne Zwischenflagge ist ein Flaschenhals: Der Träger läuft, kommt zurück, läuft wieder — und alles dahinter staut sich. Setzt man unterwegs weitere Flaggen, entstehen kürzere Abschnitte mit je einem eigenen Träger, und derselbe Weg schafft ein Vielfaches an Waren. Staus an einer Kreuzung sind kein Fehler im Spiel, sondern eine ehrliche Rückmeldung über die Form des eigenen Wegenetzes.

Was das für den Aufbau heißt

Man baut also nicht einfach Gebäude, sondern entwirft ein Netz: Wo liegen Holzfäller, Sägewerk und Lager im Verhältnis zueinander, wo kreuzen sich die Hauptstraßen, wo lohnt sich eine zusätzliche Flagge? Die Siedlung reagiert darauf sofort und sichtbar. Die ausführliche, englischsprachige Anleitung dazu steht unter Roads, flags and carriers.

Und diese Seite hier?

Der Rest dieser Website ist Expeditions II — ein neues Spiel, von Grund auf in TypeScript und WebGL entwickelt, das direkt im Browser läuft, ganz ohne Installation. Mehr dazu auf der Übersichtsseite und, ausführlicher auf Englisch, unter About.

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